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Hoher Besuch

Unter dem Titel "KLASSENTREFFEN - unterwegs in Sachen Bildung" bereist Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann ab sofort einmal im Monat Schulstandorte im ganzen Land, um sich vor Ort ein Bild von der Situation an den Schulen zu machen.

 

Den Auftakt machte die Ministerin am 24. Oktober 2016 an der Realschule Rottweil. Auf ihrem Tagesprogramm stand vormittags der Besuch der Realschule und der Austausch mit der Schulleitung, den Lehrkräften, dem Schüler- und Elternvertreter, sowie Vertretern des Schulträgers. Anschließend traf sich Frau Dr. Eisenmann zum Gespräch mit Elternvertretern aller Schularten aus dem Landkreis. "Gute Bildungspolitik richtet sich an den Bedürfnissen der Schulen und der Menschen vor Ort aus. Hier bin ich auf Rat und die Meinung aller am Schulleben beteiligten Menschen angewiesen. Der Auftakt meiner Schulbesuchsreihe in Rottweil und Villingen-Schwenningen war ein großer Erfolg und ich konnte viele Anregungen mitnehmen", sagte Ministerin Eisenmann. Sie nannte die Realschule zudem "die zentrale Schulart im baden-württembergischen Schulsystem".

 

 

Im Bild von li. nach re.: Regierungspräsidentin B. Schäfer, Abteilungsleiter im RP T. Hecht, Leitende Schulamtsirektorin im Schulamt Donaueschingen S. Rösner, Kultusministerin Dr. Eisenmann, Schulleiter A. Kienzler, Realschulkonrektorin M. Honer

 

In der Realschule Rottweil standen die vielfältigen pädagogischen Aufgaben der Realschule im Mittelpunkt der Gespräche. Konrektorin Margit Honer bildete diese in ihrer Präsentation der Schule als Puzzleteile ab: Angefangen von "Kids online" in Klasse 5, den Lernstandgesprächen, den Förderangeboten in Form von Turbokursen oder der Prüfungsvorbereitung, der musischen Erziehung im Chor und Orchester sowie dem Präventionsprogramm Lions-Quest, das Schülern beim Erwachsenwerden und der Entwicklung der Persönlichkeit helfen soll, skizzierte sie anschaulich das Bild einer lebendigen Schulgemeinschaft.

 

Dabei wurde allerdings auch deutlich, dass diese vielfältigen Aufgaben sowohl in Planung und Umsetzung viele Kräfte benötigen. "Wir haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag", erklärte Realschulrektor Andreas Kienzler. Letzterer werde immer wichtiger. Dennoch: Das Kerngeschäft ist nach wie vor qualitativ guter Unterricht. Für ihn geht es "um die Stärkung der Realschule als Schule der Mitte", schwächere Schüler sollten unterstützt, stärkere gefördert werden. So war es nur logisch, dass die Kultusministerin sowohl eine Lions Stunde, eine Deutschstunde, bei der die Förderung der Rechtschreibung mit Dybuster im Mittelpunkt stand, und eine Kletterstunde im Fach Englisch besuchte.

 

Individualisierter Unterricht: "Kletterstunde" ...

... unter genauer Beobachtung durch die Ministerin sowie dem Abteilungsleiter im RP

 

Die Lions-Quest-Stunde ...

.. der "dreibeinige Hocker" (Gruppenbild mit Ministerin)

 

Im Gespräch mit den Vertretern der Schule fragte Frau Dr. Eisenmann konkret nach den Problemen im Schulalltag nach. Dabei wurde deutlich, dass der reguläre Unterricht, eigentlich die zentrale Aufgabe einer Schule, mittlerweile für einen Klassenlehrer das kleinste Problem ist: Viele Elterngespräche, verantwortliche Posten in der Schule, Coaching-Gespräche mit Schülern, das Verwalten und Protokollieren der Arbeitsabläufe etc. nehmen immer mehr Zeit in Anspruch.

 

"Viele Dinge machen Lehrer mittlerweile ehrenamtlich", betonte Herr Kienzler. "Das soll kein Jammern sein, aber es ist wichtig, dass auch die Vertreter des Kultusministeriums sehen, dass die von ihnen angestoßenen Reformen nicht ohne zusätzliche Ressourcen umgesetzt werden können". So werden die im Bildungsplan vorgesehen zusätzlichen Poolstunden für all diese Anforderungen sowie einen differenzierenden Unterricht auf verschiedenen Niveaustufen nicht reichen, zumal eine große Schule wie die Realschule Rottweil genau gleich viele Förderstunden wie eine kleine Schule erhält.

 

Im Austausch mit den Eltern

 

Die Kultusministerin verwies hier auf die Möglichkeiten seitens des Schulamtes, hatte aber darüber hinaus auch nicht für alle Probleme eine Lösung. Doch sie lobte die Realschule Rottweil ausdrücklich für ihr pädagogisches Konzept und ihren eingeschlagenen Weg.

 

Bis zur nächsten Landtagswahl wird sich dann auch zeigen, ob die Aussage, dass "die Stärkung der Realschulen ein ganz zentrales Thema dieser Legislatur" ist, als positive Unterstützung an der Realschule ankommt.

 

Bericht: M. Uhl

Bilder: KuMi, P. Paul

 

 

Presseartikel im Schwarzwälder Boten vom 27.10.2016

 

Zum Presseartikel des Kultusministeriums

 

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