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Ein Huhn im Klassenzimmer?

Am Freitag, 16.07.2021 geschah in der Biostunde der Klasse 6a - es ging gerade um die Entwicklung "vom Ei zum Huhn" - geschah etwas seltsames ...

 

Plötzlich ging die Tür auf und Frau Bihl stellte sich und ihre Lieblingsfreundin, die Zuchthenne "Brahmi", vor. In einem durchsichtigen Eimer saßen zudem noch zwei niedliche Küken. Diese durften wir aber wegend der Gefahr von Krankheitsübertragung sowie Wärmeverlust nicht anfassn.

Frau Bihl setzte das große Huhn auf den Boden, auf dem es brav sitzen blieb.

 

 

Durch Erfragen hat Frau Bihl erklärt, woran man männliche und weibliche Küken bei der Rasse Bielefelder Kennhuhn erkennt: Die Weibchen haben, wie junge Mädchen, einen dunklen Lidstrich an den Augen. Die Männchen haben einen hellen Punkt auf dem Kopf.

 

 

Für die/den Schüler mit einer richtigen Antwort gab es immer einen Punkt. Am Ende der Stunde erhielt die Schülerin mit den meisten Punkten dann eine Eierschachtel voll mit bunten, frischen Eiern (grün, weiß, beige) aus ihrem Stall.

 

So haben wir wie nebenbei erfahren, dass man die Farbe der Eier, die ein Huhn legt, an der Farbe ihrer Ohrläppchen erkennt: Weiße Ohrscheiben - weißes Ei und rote Ohrscheiben - braunes Ei.

 

In ihrem Stall hält sie Brahmas und Bielefelder Hühner mit je einem Hahn, die für die Befruchtung und die Sicherheit der Hennen sorgen. Bei der Befruchtung  hält sich der Hahn an der Henne so fest, dass sie manchmal am Rücken Federn verliert. Das hat man bei "Brahmi" auch gesehen. Frau Bihl wusste von den Arbeitsblättern im Unterricht und konnte in ihrer Stunde wichtige Dinge noch einmal wiederholen, Fragen an uns Schüler stellen und die Erklärungen weiter ausführen.

 

Der Besuch konnte gut den Unterschied zwischen Hybridhühnern und Zuchthühnern erklären: Hybridhühner werden oft in der Industrie eingesetzt, da sie in den ersten zwei Lebensjahren viele Eier legen. Lässt die Legeleistung nach, werden die Hühner geschlachtet oder günstig weiterverkauft. Die Zuchthühner (Brahmas und Bielefelder Hühner) leben zwischen fünf und zehn Jahren.

 

Zuchthühner legen im Jahr zwischen 140 und 240 Eier. In der Mauser, bei der im Herbst das Federkleid erneuert wird, legen die Hühner nicht. Sie benötigen durch den Federwechsel viel zu viel Energie, um dann noch Eier legen zu können. Auch wissen wir jetzt, dass Hühner kein Fleisch zum Fressen bekommen dürfen, da sonst ihr natürlicher Kannibalismus angeregt wird und sie sich gegenseitig Federn picken oder sich sogar blutig picken können.

 

Am Schluss der Stunde wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Viele Schüler durften "Brahmi" noch streicheln.

 

 

Frau Bihl ist von Beruf eigentlich Krankenschwester; die Hühnerzucht ist ihr Hobby: In ihrem Stall leben derzeit 25 Hühner, zwei Hähne und zehn Küken. Ihre Hühner brüten die Eier in 21 Tagen selbst aus (Naturbrut), manche Eier landen aber auch im Brutkasten. Meistens schlüpfen mehr Hähne als Hennen. Da die Hähne aber im geschlechtsreifen Alter sich nicht mehr vertragen, müssen sie entweder an andere Züchter verkauft oder zum Schlachter gebracht werden. So dürfen die Hähne bei Frau Bihl auf einer Wiese mit den anderen Hühnern groß werden und werden nicht, wie teilweise in der Industrie, als Küken umgebracht.

 

Zusammenfassung aus den Berichten der Klasse 6a

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